26.11.2012

06.11.2012

Willy The Kid an: "Weihnachten"


13.10.2012

Comic-Geschichte: Der Rächer











Ausgedacht und gezeichnet im Oktober 2011. Dies ist der Entwurf für eine fertig gestellte Kurzserie im nicht erschienenen Kix-Reunions-Heft. Die erste Seite des Entwurfs ist aus künstlerischen Gründen aus der Serie gestrichen worden.

Willy The Kid: Die vier neusten Strips


15.08.2012

24.07.2012

Willy the Kid at: Moody's


23.07.2012

15.06.2012

16.05.2012

Das kleine Notizbuch (1996)

Tief vergraben lag ein klitzekleines Notizbüchlein in den Sachen von Raul C.O. Kauke. Heute ist es beim Aufräumen aufgetaucht. Circa 24 Seiten sind im Jahr 1996 mit einem Ideen-Fragment beschrieben worden. Zusätzlich tauchten zeichnerische Gast-Beiträge vom Bruder Torstn Kauke auf (weil dieser sein Notizbuch nicht dabei hatte).

Idee für einen Film (1996)

1.
Banküberfall. Ein großer und ein kleiner Maskierter überfallen eine kleine Bank und erbeuten 26.80 DM. Das Fluchtauto, ein dunkler Ford Taunus, fährt weg. Im nächsten Moment fährt das Polizeiauto, ein weißer Ford Taunus, vor. Der große und der kleine Polizist springen heraus und stürmen in die Bank. Dort liegen die Personen auf dem Boden und müssen aufgefordert werden, aufzustehen. Die Spurensicherung beginnt.


2.
Frühstück am Straßenrand (hinter einem Reklameschild). Ein dunkler Ford Taunus rast mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei. Der kleine Polizist zückt einen Fotoapparat. Der große Polizist steigt aus, wirft seine Bananenschale in einen Mülleimer, der überfüllt ist und um den schon mehrere Müllsäcke stehen. Die Bananenschale rutscht vom Mülleimer herunter. Der große Polizist springt zurück und legt die Schale in den Mülleimer zurück. Dann springt er ins Auto. Die beiden Polizisten schauen sich kurz an und brausen dem Schnellfahrer hinterher. Natürlich viel zu spät. Der dunkle Ford Taunus ist weg.



Original-Text-Seite aus dem kleinen Notizbuchvon 1996.


3.
Eine ältere Dame betritt die Amtsstube. Sie ist nett und höflich. Kann es aber nicht fassen, dass man das Auto ihrer Bekannten, die im Urlaub sind, aufgebrochen hat. Es war ja natürlich nichts drin und das Radio wohl nicht wertvoll. Anschließend, als man nichts gefunden habe, habe man mit einem Schlüssel oder so mutwillig den Kotflügel verkratzt. Die Dame konnte die Täter nur noch in einem dunklen Ford Taunus entkommen sehen.



Gastauftritt von tvuzk (Torstn Kauke) im Notizbuch von Raul C.O. Kauke.


4. 
Der dunkle Ford Taunus hält quietschend an. Der große und der kleine Maskierte springen heraus, schnappen sich eine Katze, die am Wegesrand steht und heben sie so auf einen Baum, dass sie nicht mehr herunter kann. Auch hierbei werden sie von der älteren Dame beobachtet.



Die Zeichnungen sind vom 24.10.1996.


5.
Eine Bande halbstarker Rocker schleppt sich in die Amtsstube. Ein großer und ein kleiner Maskierter mit einem dunklen Ford Taunus haben sie überwältigt und brutal zusammengeschlagen.



Die Zeichnungen wurden im "Lämmchen" gemacht - dem Lieblingsrestaurant 
der beiden Brüder während ihrer Studienzeit in Offenbach.

6.
Der kleine Polizist mit der Brille hat beim Gespräch mit dem schweizer Kollegen die
(hier bricht der Text ab.)




Das kleine Notizbuch fand rund 16 Jahre keine Beachtung.






03.04.2012

NEUES BLOG: Gute Nachrichten im Internet

Nachrichten sind meistens schlecht. Ob es an der Schlechtigkeit der Welt oder der Sensationslust der Menschheit liegt ist dabei unklar. Wie schön es ist, wenn doch mal etwas gutes gemeldet wird.

Deshalb veröffentlicht Raul. C.O. Kauke seit Anfang Februar auf Twitter unter dem Hashtag #goodnews Gute Nachrichten aus dem Internet. Jede Nachricht, die er entdeckt, in der Leben gerettet oder in der es ein Happy End gibt wird dabei in die Welt heraus-gezwitschert.

Für die User, die nicht bei twitter registriert sind sind die Tweets auf dem neuen Blog "Gute Nachrichten" nachzulesen.


"Gute Nachrichten sind wie Lachen: Sie machen jung und gesund." (ein alter Dichter)

22.03.2012

Rappelrübe: "Blaubeeren"

01.03.2012

Zwölfter Geburtstag: Dackeldame feiert

(Mit Video)

Rauhaardackel-Dame Pippa


Twelve today: Ein Dackeldame feiert

Zu ihrem zwölften Geburtstag am ersten März gab nach dem Fresschen am Abend ein feines Wiener Würstchen. Einem stolzen Hund geht es an diesem Tag so richtig gut.

(Nidderau, rpa*) Natürlich gehen die insgeheimen Wünsche von Pippa (12) noch viel weiter. Das Wichtigste wäre, nie nie wieder alleine bleiben müssen. Oder täglich stundenlang Spazieren gehen. Alle sollen zuhause sein, aber dem Hund seine Ruhe lassen. Oder ein neues Krokodil. Und na klar: Wo ist der Stock? Und wo ist der Ball?

"Happy Birthday, Olle!"

Aber was kann an einem Hundegeburtstag schon groß gefeiert werden? Da Pippa sich nicht mit anderen Hunden verträgt gab es schon mal keinen Besuch. Aber im Kreis der Familie gab es immerhin Wurst, Spaziergänge und: Pippa war den ganzen Tag nicht allein! Das war ein guter Tag!


Dackeldame Pippa, wenige Minuten nach Mitternacht an ihrem Zwölften Geburtstag.


Wir erinnern uns: "Der Dreckbauch..."

Was hat der Hund nicht alles erlebt in diesem Dutzend Jahren. Umzüge, Hochzeit, Geburten (alle Kinder haben ihr sofort den Rang abgelaufen) und sogar einen eigenen Wurf. Mit zwei Jahren wurde sie Teil eines Kunstwerks von ihrem Herrchen.

Denn Pippa ist die oscarverdächtige Hauptdarstellerin in Raul C.O. Kaukes Film Duschen
(D, 2002, TV-Format, Farbe, 1:23 Min.). In der Rolle ihres Lebens bringt sie enorme schauspielerische Diziplin und Authentizität auf. Immerhin war sie vorm Waschen richtig dreckig.

"Dieser Film handelt von den wirklichen Leiden einer jungen Rauhaardackel-Dame (Pippa). Ihr Frauchen ist zum Glück sehr vorsichtig."





Die Wurst


Noch nie hat Pippa eine ganze Wurst so genüßlich verspeist, wie an diesem Abend. Das läßt doch darauf schließen, dass sie die Bedeutung dieses Tages irgendwie erkannt zu haben scheint. Doch wegen Gesundheit und Gewicht wird ist vorerst keine nächste Wurst in Sicht. Und schon ist die sogenannte "Olle" wieder ein ganz armer Hund.


Am liebsten mag es Pippa, wenn alle daheim sind.



* - rpa = rauls press agency

21.02.2012

Willy The Kid in: "Bürste"

26.01.2012

Wiedergefundene Texte: Vielleicht von 1998

Die folgenden Texten wurden von meinem Bruder Torstn Kauke beim Archiv-Aufräumen wieder enrdeckt. Ob sie vielleicht schon einmal veröffentlicht wurde bleibt nachzuprüfen.

1.

Eine reiche Witwe beschloß eines Tages - wohl aus Einsamkeit - ihre Wohnung für den öffentlichen Durchgangsverkehr als für geöffnet zu erklären. Sie ließ Türen und Fenster rund um die Uhr weit geöffnet.

Auf dem städtischen Verkehrsamt erklärte sie dem zuständigen Sachbearbeiter die Vorteile der Maßnahme, entlastete sie doch enorm die ohnehin schon arg mitgenommen und ständig verstopften Straßen der Stadt. Der Sacharbeiter strengte sich gut an, der Dame die Flause auszureden, aber selbst das Argument, dass ihre Gesundheit unter der Zugluft in ihrer Wohnung leiden würde, brachte die Witwe nicht von ihrem Vorhaben ab.

2.

Die reiche Witwe staunte nicht schlecht, als der erhoffte Durchgangsverkehr auch nach Wochen ausblieb. Zwar hatte sie genug Hinweisschilder in der Umgebung aufgestellt, doch sei ihre Eingangstüre so niedrig, wie sie vermutete, dass die eher großwüchsigen Bewohner der Stadt abgeschreckt würden, die dolle Abkürzung zu benutzen.

3.

In einer weltumfassenden Abstimmung gab die Menschheit die Erklärung ab, die Aussage, der Mensch sei die Krone der Schöpfung, sei ein Irrtum. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass die Menschheit sich nun nicht mehr um die Belange des Tierschutzes, der Pflanzenerhaltung und des Umweltschutzes kümmern werde. Auch Wettervorhersagen und Waldbrandbekämpfung befänden sich nicht mehr im Aufgabenfeld der Menschheit, hieß es in einer Pressemitteilung der Menschheit.

4.

Der Tag, an dem Gevatter Dachs sich den Knöchel verstauchte, als er gegen eine tückische Wurzel trat, endete damit, dass er zu seinem Freund, dem Gevatter Hase bei einem Gläschen Wein sagte: "Hol's der Fuchs!"

03.01.2012